Bis jetzt sind unsere Programm immer von vorne nach hinten durchgelaufen, ohne auf irgend etwas zu reagieren.
Die if – Anweisung gibt uns die Möglichkeit Bedingungen für den weiteren Verlauf des Programms zu setzen. Das können true/false -Abfragen oder der Vergleich zweier Zahlen sein. Es sollten bei Zahlen immer nur Ganzzahlen (int) miteinander verglichen werden.
Vergleichsoperatoren:
> größer als
< kleiner als
>= größer oder gleich
<= kleiner oder gleich
== ist gleich (als Vergleich, einfaches = ist ein Zuweisungsoperator!!!)
!= ist nicht gleich
|| logisches oder
&& logisches und
! logisches nicht.
Für Anweisungen, die nur ausgeführt werden sollen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, empfiehlt sich folgende Schreibweise:
if (test) {
Anweisungen
}
Wobei test für die Bedingung steht.
Beispiel: starte Applet
void setup() {
size(203,203);
smooth();
}
void draw(){
background(255);
stroke(5);
fill(150);
if (mouseX<100 && mouseY<100) {
rect(0,0,100,100);
} else if (mouseX>100 && mouseY<100){
rect(100,0,100,100);
} else if (mouseX<100 && mouseY>100){
rect(0,100,100,100);
} else if (mouseX>100 && mouseY>100){
rect(100,100,100,100);
}
}
Als Struktogramm sieht das Programm so aus:
Viele Möglichkeiten ergeben sich dann,wenn man versucht mehrere Bedingungen ineinander zu verschachteln.
Logische Operationen
In Processing kann man 3 logische Operationen verwenden (&& logisches UND, || logisches ODER und ! logisches NICHT).
Diese Operationen kann man nun beliebig miteinander verknüpfen. Man nennt dies die Boolsche Algebra.


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