Ein klassisches Processing-Programm besteht aus 2 Funktionen. setup() und draw(), wobei der Code in setup() einmalig und der Code in draw() kontinuierlich ausgeführt wird. Jeder Durchlauf von draw() zeichnet ein Frame in das Anwendungsfenster.
Beispiel: hier klicken um das Applet zu starten
void setup() {
size(300,300);
/*legt dir größe
des anwendungsfensters fest*/
}
void draw() {
rect(50,50,100,100); // zeichnet ein rechteck auf den schirm
}
Processing basiert auf Java und übernimmt auch dessen Syntax. Es wurde aber für eine bessere Usability bei grafischen Aufgaben um einige Elemente erweitert.
Kommentare: // einzeiliger Kommentar, /* */ mehrzeiliger Kommentar siehe Beispiel oben Anweisungstrennzeichen: “;” – jede Programmanweisung sollte mit einem Strichpunkt abgeschlossen werden.
Funktionen: über sie kann man bestimmte Aktionen ausführen. Bsp: size(300,300). Funktionen werden immer von zwei runden Klammern gefolgt, innerhalb derer verschiedene Parameter zu finden sein können. Parameter können aber auch fehlen, Bsp: smooth();. Es ist auch möglich eigene Funktionen zu schreiben und diese dann in anderen Teilen des Programms aufzurufen, was die Übersichtlichkeit des Programmcodes deutlich erhöht.
Ausdrücke: Sind vielleicht aus der Mathematik bekannt und auch mit diesen zu Vergleichen. Ein Operator kombiniert dabei verschiedene Werte.
Bsp:
Ausdruck Wert
7 7
3+8 11
(12,8+179)*8 1534,4
7>5 true
6<3 false
Konsolenfenster: Um wichtige Werte auszugeben, die sich z.B. im Anwendungsfenster zu schnell ändern, kann man die Konsole benutzen. Bsp.: print(), oder println() Das folgende Beispiel gibt eine 10 im Konsolenfenster aus.
<em>int x=10;</em> <em>println(x); </em>
Zusätzliche Leerzeichen sind egal. Siehe Beispiel oben.
Groß- Klein- Schreibung beachten!!!

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