Kinect und Processing


Habe heute den Kinect Sensor bekommen. In Java kann man ihn mit verschiedenen Bibliotheken nutzen. Z.B. mit der Simple-OpenNI Bibliothek, welche die vielfältigsten Möglichkeiten bietet. Die Simple OpenNI ist ein OpenNI- und NITE Wrapper für Processing. Die Installation unter Win7 laut dieser Anleitung ist sehr einfach. Dann kann man den ersten Processing Code laufen lassen.

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import SimpleOpenNI.*;
import java.util.*;
SimpleOpenNI kinect;

void setup()
{
  size(640*2, 480);
  kinect = new SimpleOpenNI(this);
  kinect.enableDepth();
  kinect.enableIR();
}

void draw()
{
  kinect.update();
  image(kinect.depthImage(), 0, 0);
  image(kinect.irImage(), 640, 0);
  println(frameRate);
}

void keyReleased() {
  if (key == DELETE || key == BACKSPACE) background(360);
  if (key == 's' || key == 'S') saveFrame(timestamp()+"_##.png");
}  


// timestamp
String timestamp() {
  Calendar now = Calendar.getInstance();
  return String.format("%1$ty%1$tm%1$td_%1$tH%1$tM%1$tS", now);
}


Was also kann der Kinect Sensor leisten?

Er liefert neben dem RGB Bild ein, durch einen IR-Emitter und einen IR-Sensor erzeugtes, Tiefenbild der Umgebung (eine DepthMap).  Das versetzt uns als Programmierer in die Lage, die Position von Objekten festzustellen und darauf zu reagieren. Der Kinect Sensor kann also die Lage von Objekten im Raum erkennen. Die Bilder haben eine Auflösung von 640 x 480 Pixel.

Die Technik hat allerdings noch ein paar Einschränkungen. Erstens funktioniert der Tiefensensor erst ab einer Distanz von ~50 cm. Zweitens werfen Objekte im Vordergrund natürlich einen Schatten. Für im Schatten liegende Objekte ist natürlich keine Tiefen-Information verfügbar.

Eine kleine Rolle in diesem Zusammenhang spielt bei diesen Überlegungen auch, dass die RGB- und Tiefenkamera in einem Abstand von einigen cm ihren Blick auf die Welt offenbaren.

Ubuntu 12.04 laut Anleitung installiert.

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Ein Kommentar

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